Firmengeschichte

1904: Der Mariahofer Land- und Forstwirt Leo Zedlacher baut eines der ersten Wasserkraftwerke im Bezirk Murau.  Das Kleinkraftwerk am Thayabach in Mariahof hat circa 120 Kilowatt (KW) Leistung.

1936:  Die beiden Söhne von Leo Zedlacher, Walther und Manfred, kaufen das „E-Werk Schöder“ (das heutige Werk 1 am Katschbach) inklusive Versorgungsnetz von der Creditanstalt/ Bankverein in Wien.

1960: Es kommt zur Trennung des Betriebs in „E-Werk Mariahof“ (Geschäftsführer Manfred Zedlacher) und „E-Werk Schoeder“ (Geschäftsführer Walther Zedlacher).

1977:  Das Werk 2 am Katschbach wird eröffnet.

1984: Mit dem Tod von Walther Zedlacher geht das E-Werk Schöder an seine Ehefrau Flora und die vier Kinder. Die Geschäftsführung der nunmehrigen Kommanditgesellschaft übernimmt Sohn Thomas.

1989/90: Die Hochspannungsversorgung wird von 10 auf 30 Kilovolt (KV) angehoben.

1993:  Das Werk 3 am Feistritzbach wird eröffnet.

2006: Das Werk 1 wird auf den heutigen Standort südlich von Baierdorf verlegt und die Leistung um das Fünffache erhöht.

2008: Die E-Werk Schöder KG wird in eine GmbH umgewandelt und in „Elektrowerk Schöder GmbH“ umbenannt.

2014: Das 1977 errichtete Werk 2 wird komplett neugebaut und die Leistung um 20 Prozent erhöht.

2017: Das Elektrowerk Schöder befindet sich nun in Familienbesitz in vierter Generation. Durch umfangreiche Investitionen im Versorgungsnetz wird die Versorgungssicherheit und die Spannungsqualität laufend verbessert. So wurden die Trafostationen von anfänglich 20 auf 75 Stationen erhöht. Auch die Verkabelungen mit größeren Querschnitten sorgen für verbesserte Versorgungsqualität und weniger Störungen.

Firmengründer Leo Zedlacher
Walther und Thomas Zedlacher beim Bau des Werk 2 1977
Inbetriebnahme des Werk 3 am Feistritzbach 1993.